Mittwoch, 12. November 2014

Gott hasst uns alle

Der Großmeister und weltbekannter Schriftsteller "Safarus Maximus", offenbart seine weltbewegenden Gedanken #Gedanken

Geladen. Schussbereit. Eine kleine Bewegung und die ganze gottverdammte Welt ändert sich schlagartig. Zumindest für die unglücklich Auserwählten unter uns Menschen.

Warum ich das schreibe? Das kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.
Und dennoch tippe ich auf der Tastatur, in der rhythmischen Begleitung des trostlosen Hamburger Wetters, und frage mich, wohin mich das letztendlich führt.
Zumindest nicht in das Green-Papaya in der Gosse Altonas, wo dir ein unwiderstehliches Etwas, eingerollt in Seetang, oder was auch immer das ist, zubereitet wird.
Vielleicht schreibe ich das auch nur, damit ich meine Gedanken davon abhalte, mich beim lebendigem Leib zu verspeisen.

Das Leben, welches man im fortschrittlichem Alter kennen lernt, ist nicht immer von der betörenden Schönheit und Vielseitigkeit gesegnet wie man vorerst versucht sich einzureden.
12 Jahre Schule. 40 Jahre Arbeitsleben. Rente.
Grob gesagt, ist das alles was uns am Leben erhält. Wir Gewohnheitsliebenden Lebewesen brauchen unsere Struktur um den Genuss des Lebens, mit jeder Zelle des Körpers aufsaugen zu können.
Wer die Routine nicht besitzt, endet so wie der möchtegern Schriftsteller mit narzisstischen Anlagen, der euch gerade vollquatscht. Und dennoch seid ihr nicht besser als ich.

Die Realität ist kein leichtes Brot. Fluchtversuche folgen nach dieser Erkenntnis.
Der gute, alte Jonny ist und bleibt ein guter Weggefährte ins Unreale.
Doch an Jonny's Strang zu ziehen wird das Problem dauerhaft nicht lösen.
Die Realität bleibt bestehen und zieht dir 'ne Katsche wenn du dich dort wieder Blicken lässt. Und das musst du. Das muss jeder gottverdammte Verlorene.
Wir sind am Arsch.

Zum Glück gibt es noch andere Drogen.

Vergib mir Vater denn ich habe gesündigt


Samstag, 1. November 2014

Freitag der 31.


Süßigkeitentag - oder auch Hallo.Wien #ganzearbeitgeleistet #EIER #Klopapier #dahatsichdasautowohleingekackt

Der Kreativität der kleinen Monster, die dieses einzigartige Werk auf Hamburgs Straßen zur Schau stellen, schienen keine Grenzen gesetzt gewesen zu sein. 


Vermutlich entstand diese durchaus tiefsinnige Installation, die auch die nebenstehenden Fahrräder (nicht im Bild) einbezog unter dem Einfluss mehrerer Großpackungen Maoam. Anders kann ich mir  nicht die unglaubliche Akribie erklären, mit der das gesamte Ausscheidungsorgan (das Auto) mit Klopapier umhüllt wurde, während die Street-Artisten doch unter großem Stress standen, als sie ihre Arbeit, die gemeinhin als Vandalismus abgetan wird, vollbrachten.


Kommt Zeit, kommt hier auch der Sinn der Eier zum Vorschein, so wird das Kunstwerk nach kurzer Zeit einen verfaulten Geruch annehmen, der dem Geruch dessen ähnlich sein wird, was es verkörpern soll. 



31.10.2014 - neben Budni